
Psychotherapie
Verhaltenstherapie hilft dabei, belastende Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster besser zu verstehen und Schritt für Schritt zu verändern. Ziel ist es, mehr Abstand zu belastenden Gedanken zu gewinnen, Gefühle achtsam wahrzunehmen und neue Handlungsmöglichkeiten im Einklang mit den eigenen Werten zu entwickeln.
Gemeinsam erarbeiten wir Strategien, die Sie im Umgang mit Stress, Ängsten oder anderen Belastungen stärken, persönliche Ressourcen aktivieren und mehr Lebensqualität ermöglichen.
"The meaning of life is creating the meaning of life." Viktor Frankl, Steve C. Hayes
Meine therapeutischen Schwerpunkte & Fachgebiete

Ängste und anhaltende Sorgen können sehr belastend sein und den Alltag spürbar einschränken. Sie zeigen sich zum Beispiel in Panikattacken, sozialer Angst, Prüfungsangst, spezifischen Phobien, generalisierter Angst, Krankheitsangst, ständigem Grübeln, innerer Anspannung oder der Angst vor sichtbaren körperlichen Reaktionen wie Erröten. Häufig beeinflussen Angststörungen Entscheidungen, Beziehungen und das eigene Sicherheitsgefühl. In der Therapie geht es darum, Ängste besser zu verstehen, einen hilfreichen Umgang mit ihnen zu entwickeln und Schritt für Schritt neue Handlungsmöglichkeiten aufzubauen – für mehr Freiheit, Sicherheit und Lebensqualität.

Depressive Verstimmungen, Erschöpfung und psychische Belastungen können sich darin zeigen, dass die Stimmung über längere Zeit gedrückt ist oder das innere Gleichgewicht verloren geht. Häufig treten Niedergeschlagenheit, innere Leere, Antriebslosigkeit, Interessenverlust, innere Schwere oder das Gefühl auf, nicht weiterzukommen. In der Therapie geht es darum, wieder Stabilität zu gewinnen, entlastende Alltagsstrukturen aufzubauen und persönliche Ressourcen zu stärken, damit Schritt für Schritt mehr Kraft, Orientierung und Lebensfreude entstehen können.

ADHS und Autismus-Spektrum-Störung können mit besonderen Formen der Wahrnehmung, Informationsverarbeitung und Selbstregulation einhergehen. Aufmerksamkeit, soziale Interaktionen, Impulskontrolle, Reizverarbeitung und innere Organisation können im Alltag herausfordernd sein und Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene belasten. In der Therapie geht es darum, ein besseres Verständnis für die eigene neurodiverse Wahrnehmung zu entwickeln, individuelle Stärken und Schwierigkeiten einzuordnen und hilfreiche Strategien für Alltag, Beziehungen, Schule oder Beruf zu erarbeiten. So können Schritt für Schritt mehr Selbstverständnis, Entlastung und Handlungsspielräume entstehen.

Zwangsgedanken und zwanghafte Handlungen entstehen häufig aus dem Versuch, innere Unruhe, Angst oder Unsicherheit zu kontrollieren. In der Therapie bei Zwängen geht es darum, diese Muster besser zu verstehen und einen neuen Umgang mit belastenden Gedanken, Impulsen und Zwangshandlungen zu entwickeln. Ziel ist es, innere Prozesse nicht länger bekämpfen zu müssen, sondern den eigenen Handlungsspielraum zu erweitern und wieder mehr Freiheit, Sicherheit und Lebensqualität im Alltag zu erleben.

Paartherapie nimmt belastende Beziehungsmuster und Kommunikationsprobleme in den Blick. Gemeinsam wird erarbeitet, welche Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen Konflikte aufrechterhalten und wie neue, hilfreichere Formen des Umgangs miteinander entwickelt und im Alltag Schritt für Schritt erprobt werden können. Ob es um die Verbesserung der Beziehung, mehr Klarheit oder eine mögliche Trennung geht, entscheiden Sie selbst – ich begleite Sie dabei, Ihren eigenen Weg bewusst und respektvoll zu gestalten. Sexualtherapie kann ergänzend dabei unterstützen, Themen rund um Nähe, Intimität, Begehren und Sexualität behutsam zu klären und wieder mehr Offenheit, Vertrauen und Verbindung zu ermöglichen. Familientherapie erweitert den Blick auf das gesamte Familiensystem und unterstützt dabei, Konflikte, Rollen und Kommunikationsmuster besser zu verstehen und gemeinsam tragfähige Lösungen für ein respektvolles Miteinander zu entwickeln.

Schmerztherapie und somatische Belastungsstörungen betreffen Beschwerden, bei denen körperliches Erleben, chronische Schmerzen, Stress und psychische Belastungen eng miteinander verbunden sein können. In der Therapie geht es darum, diese Zusammenhänge besser zu verstehen, den Umgang mit anhaltenden körperlichen Beschwerden oder chronischen Schmerzen zu erleichtern und hilfreiche Strategien für den Alltag zu entwickeln. Körperorientierte verhaltenstherapeutische Ansätze können dabei unterstützen, Körperwahrnehmung, Anspannung, Schonverhalten und persönliche Belastungsmuster achtsam in den Blick zu nehmen. Ziel ist es, wieder mehr Lebensqualität, Selbstwirksamkeit und Sicherheit im eigenen Körper zu gewinnen.

Kinder und Jugendliche können in ihrer Entwicklung mit vielen unterschiedlichen psychischen Belastungen konfrontiert sein, etwa mit: Ängsten, Stimmungsschwankungen, ADHS, Entwicklungsstörungen, Mobbing, schulischem Druck, sozialen Schwierigkeiten, familiären Konflikten oder problematischer Mediennutzung wie Gaming, Social Media oder exzessiver Internetnutzung usw. In der Therapie für Kinder und Jugendliche geht es darum, Gefühle, Verhalten und innere Belastungen altersgerecht zu verstehen und hilfreiche Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Wichtig ist mir ein geschützter Rahmen, in dem junge Menschen ernst genommen werden und Schritt für Schritt mehr Sicherheit, Selbstvertrauen und Handlungsmöglichkeiten gewinnen – damit wieder mehr Leichtigkeit und Unbeschwertheit im Alltag möglich werden.

Sektenfragen, Extremismus und Spiritualität können mit tief verunsichernden Erfahrungen verbunden sein, besonders nach Kontakt mit vereinnahmenden Gruppen, Sekten oder Kulten. Solche Erfahrungen können das eigene Selbstverständnis, Vertrauen und Weltbild erschüttern. Ich unterstütze Menschen, die eine solche Gemeinschaft verlassen möchten oder bereits verlassen haben und sich neu orientieren. Dabei kann es auch darum gehen, Spiritualität, persönliche Werte und Sinnfragen unabhängig von belastenden Gruppenerfahrungen wieder neu zu entdecken. Ebenso begleite ich Angehörige und Familien dabei, die Auswirkungen besser zu verstehen, mit Sorge, Unsicherheit und Hilflosigkeit umzugehen und bei familiären Konflikten rund um Sektenfragen mehr Orientierung und Handlungssicherheit zu gewinnen.

Alter, Altern, Sterben und Tod können mit Fragen nach Sinn, Lebensrückblick, Verlust, Abschied, Würde und Endlichkeit verbunden sein. In der Gerontopsychotherapie begleite ich ältere Menschen und ihre Angehörigen dabei, belastende Veränderungen einzuordnen, innere Stabilität zu stärken und persönlich stimmige Wege im Umgang mit dieser Lebensphase zu entwickeln. Dabei geht es nicht darum, schwierige Gefühle oder Gedanken zu verdrängen, sondern ihnen mit Achtsamkeit, Verständnis und innerer Klarheit zu begegnen. Gemeinsam können Wege entstehen, mit Veränderungen, Einschränkungen und Abschieden besser umzugehen, persönliche Werte und Ressourcen wahrzunehmen und trotz Belastungen Momente von Verbundenheit, Sinn und Lebensqualität zu erleben.
Ablauf
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Prozess Beginnen
Wir vereinbaren regelmäßige Termine und arbeiten gemeinsam an Ihren Zielen